San Blas - Karibiktraum mit Tradition
- Michi Weltreise
- 14. Okt. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Die San Blas Inseln - eigentlich richtig "Guna Yala"(Land der Kuna/Guna) - liegen im autonomen Gebiet des Kuna Volkes - es sind 365 Inseln im karibischen Meer. Die Kuna haben eine eigene Sprache und eine eigene Fahne: Bis 2020 hatte die Fahne ein umgekehrtes Hakenkreuz in der Mitte - ein Oktopus, der die Welt erschaffen haben soll.
Jeder Besuch muss vorab von der Stammesgemeinschaft genehmigt werden.
Als es noch dunkel war, starteten wir morgens die Tour mit einem geländegängigen Fahrzeug. Die Fahrt glich teilweise einer Achterbahn-Fahrt (steil bergauf und bergab und sehr kurvig). Am Checkpoint wurden unsere Reisepässe kontrolliert und wir mussten 22 Dollar Eintrittsgeld bezahlen.
Als den Mädels hinten im Wagen schlecht wurde, öffnete unser Fahrer die Fenster. Anhalten würde hier niemand, nicht wegen der Jaguare, sondern wegen der Guerillakämpfer aus Kolumbien, die hier Marihuana schmuggeln.
An einem Bootsanleger angekommen, ging es mit einem kleinen Motorboot zur ersten Insel, die von Einheimischen bewohnt wird: Hier wurde uns etwas über das Leben und die Bräuche erzählt, Frauen verkauften ihre selbstgemachten Waren, u.a. Mole (Tücher mit traditionellen Mustern).
Danach ging es auf eine weitere Insel: Puderweißer Sand, Palmen und klares, türkises Wasser - herrlich zum Schwimmen und Relaxen.
Als wir schon dachten, es würde zu regnen beginnen, legte das Boot zu einer winzigen kleinen Insel ab. Dort entdeckten wir riesige Seesterne und wir konnten viele Fotos machen.

Nachdem wir alle sehr hungrig waren, gab es das Mittagessen auf der letzten (größeren) Insel. Es wurde Suppe und für jeden ein gegrillter Fisch serviert. Nach dem Essen konnten wir noch ein wenig schnorcheln, bevor dunkelschwarze Wolken aufzogen. Ein paar Leute von unserer Tour hatten eine Übernachtung auf der Insel gebucht - für den Rest ging es zurück. Es schüttete aus Kübeln - egal, wir waren sowieso nass.
An dem Bootshafen angekommen, hatte es aufgehört zu regnen und wir konnten uns in einer kleinen Holzbaracke umziehen, ehe wir die Heimfahrt antraten.
Ein Paradies, das hoffentlich noch lange autonom bleiben darf.






























Kommentare